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Die Zukunft der Energie ist vernetzt: E-Autos, PV-Anlagen und Wärmepumpen arbeiten zusammen, nutzen grüne Energie und entlasten das Stromnetz. Damit alle Haushalte von dieser Entwicklung profitieren können, müssen flexible Stromangebote für alle zugänglich und wirtschaftlich sinnvoll
Beitrag Nr. 5 der Veröffentlichungs-Reihe der Anbieter der Prosumer-Plattform Initiative.
Die Zukunft der Energie ist vernetzt: E-Autos, PV-Anlagen und Wärmepumpen arbeiten zusammen nutzen grüne Energie und entlasten das Stromnetz. Damit alle Haushalte von dieser Entwicklung profitieren können, müssen flexible Stromangebote für alle zugänglich und wirtschaftlich sinnvoll sein.
Geräteflexibilität ermöglicht Einsparungen im Haushalt und zusätzliche Erlöse für Energieversorger. Wenn vernetzte Geräte gezielt dann laufen wenn Strom günstig ist, sinken die Kosten. Gleichzeitig kann die gebündelte Geräteleistung am Strommarkt gehandelt werden. Das verbessert die Marge und stärkt die Kundenbindung. Doch solange sich Geräteflexibilität auf die Kunden mit dynamischen Verträgen beschränkt, bleibt der Effekt begrenzt.
Dynamische Tarife sind sowohl für Versorger als auch für Kunden Neuland. Technische Herausforderungen in der Abrechnung und meist noch überschaubare Wachstumsraten stellen Versorger auch weiterhin vor große Herausforderungen.
Das Ergebnis: Flexibilitätsprodukte spielen derzeit noch eine geringe Rolle, wodurch auf Seiten der Kunden und der Versorger wertvolles Potenzial ungenutzt bleibt.
Als größter unabhängiger Anbieter von 100 Prozent Ökostrom in Österreich stand oekostrom vor genau diesem Problem. Über 120.000 Kundinnen und Kunden, mehr als 40 eigene Kraftwerke aber kaum ein Weg, Flexibilität im Privatkundenbereich wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Mit Unterstützung von Podero entwickelte und startete Oekostrom 2024 smartSparen, ein Angebot, das Geräteflexibilität für Kunden mit festen und dynamischen Verträgen nutzbar macht. Die Lösung ist über die Cloud mit verschiedenen Geräten und Herstellern kompatibel, lässt sich direkt im Kundenportal von Oekostrom aktivieren und wird im laufenden Betrieb kommuniziert.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Oekostrom Team und Podero sorgte für eine klare Struktur im Projekt und einen geordneten Ablauf. Im Portal können Nutzer ihre Einsparungen einsehen, was den Prozess transparent macht. Nach einem dreimonatigen Testbetrieb mit stabiler technischer Umsetzung wurde das Angebot nach vier Monaten in den regulären Betrieb überführt.
Oekostrom marketing kampagne
Geräteflexibilität entsteht nicht nur durch die direkte Steuerung von Verbrauchern, sondern vor allem durch die Anbindung an den Energiemarkt. Die bei Oekostrom angeschlossenen Geräte liefern kontinuierlich präzise Nutzungsdaten, die anschließend analysiert und zu Lastprofilen zusammengeführt werden. Auf dieser Grundlage entstehen optimierte Lastkurven, die an den Energieversorger zurückgegeben werden.
Diese Lastprofile unterstützen den Versorger dabei, gezielt und effizient am Energiemarkt zu handeln. Die erzielten Erlöse werden in Form von Gutschriften an die Endkunden weitergegeben. Auf diese Weise profitieren auch Haushalte mit Festverträgen von Geräteflexibilität, ohne selbst aktiv werden zu müssen.
Für die Einführung eines solchen Angebots ist eine gründliche Vorbereitung wichtig. Marktanalysen helfen, das Wertversprechen zu konkretisieren und passende Anreize zu entwickeln, etwa durch Rabatte, Bonusprogramme oder Treuevorteile. Außerdem braucht es ein engagiertes Team, das das Thema langfristig begleitet, da sich Erlöse aus dem Energiehandel schrittweise aufbauen.
Ein weiterer zentraler Faktor ist die Wahl eines geeigneten Technologiepartners, der die technische Integration ermöglicht und gleichzeitig eine skalierbare und verlässliche Umsetzung im Energiehandel unterstützt.
Die Entwicklung eines Produkts zur Nutzung von Geräteflexibilität kann anfangs herausfordernd wirken. Die Erfahrungen bei Oekostrom zeigen jedoch, dass sich dieser Weg lohnt. Vergleichbare Angebote verbreiten sich europaweit und stoßen auf großes Interesse. Das wirtschaftliche Potenzial ist hoch, und die zugrunde liegende Technologie ist einsatzbereit. Entscheidend ist, dass das Angebot für alle Haushalte offen ist, unabhängig vom jeweiligen Tarifmodell.
Geräteflexibilität wird zur Voraussetzung für loyale Kunden, sinkende Energiekosten und eine erfolgreiche Energiewende. Lösungen wie smartSparen zeigen, dass sich Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Kundenfreundlichkeit verbinden lassen. Wer jetzt in nutzbare Flexibilität investiert, schafft echten Mehrwert, für Kunden, Energieversorger und das Gesamtsystem!